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Praxis für Zahnheilkunde, Kieferorthopädie, Implantologie - Düsseldorf
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ZAHNARZT-TEAM
Unser kompetentes und freundliches Zahnarzt-Team bestehend aus vier Zahnärzten und
15 Assistentinnen freut sich auf Ihren BESUCH bei APOLLONIA.
Unser Gesundheitskonzept umfasst ein breit gefächertes LEISTUNGSANGEBOT und spezielle Behandlungsmethoden für Patienten, die vor dem Zahnarzt-Besuch ANGST haben.
Unabhängig von der Behandlung versuchen wir, unsere Patienten umfassend zu informieren; denn nur gut informierte Menschen sind in der Lage, richtige Entscheidungen zu treffen.
Dazu bieten wir Ihnen neben den Informationen in diesen Seiten jederzeit Beratungsgespräche an.
FOLGENDE LEISTUNGEN FINDEN SIE BEI APOLLONIA:
Amalgam-Sanierung
Ästhetische Frontzahnsanierung
Elektr. Wurzelkanal-Längenmessung
Oralchirurgie / Zahnchirurgie
IMPLANTOLOGIE
Schonende Parodontosebehandlung
Lasertherapie
INDIVIDUAL-PROPHYLAXE
Air Flow (ZAHNREINIGUNG)
BLEACHING (Zahnaufhellung)
Kinderzahnheilkunde
KIEFERORTHOPÄDIE
Behandlung unter VOLLNARKOSE
Behinderten-Behandlung
Recall-Service
Hauseigenes Zahntechnisches MEISTERLABOR für:
Hochwertigen ZAHNERSATZ, Bioverträgliche Edel-
metalle, Keramik-, Galvano-, Titantechnik
Ästhetische Zahnheilkunde
Zahnfüllungen, der Weg zum schönen Lächeln
ZENTRALER EMPFANG
Nach unserem ersten telefonischen Kontakt, bei dem Sie Ihren TERMIN vereinbart
und einige Vorinformationen von uns erhalten haben, begrüßen wir Sie am Empfang unserer Praxis.
Sie FINDEN uns in Düsseldorf
in der
Rostocker Straße 18.
Unsere Mitarbeiterinnen nehmen hier zunächst Ihre persönlichen Stammdaten auf und leiten Sie dann weiter zur individuellen Beratung.
Bereits hier können Sie sich über das gesamte Leistungsspektrum fachkundig informieren.
IHRE PERSÖNLICHE BETREUUNG
gehört zu den primären Aufgaben unseres ebenso qualifizierten wie auch hoch motivierten Praxis-Teams.
Sein Organisationstalent unterstützen wir durch modernste Kommunikationstechnik.
UNSERE PHILOSOPHIE
Im Mittelpunkt steht das Wohl unserer Patienten, Zahngesundheit zu erhalten oder sie wieder herzustellen.
Viele Menschen, die zum Zahnarzt gehen müssen, haben extreme Angst, die von Unruhe, Schwindel, Schweißausbrüchen, Übelkeit bis hin zum Kreislaufkollaps einhergeht.
Unser Ziel ist es, mit Mitgefühl Ihre persönliche Situation zu verstehen und Ihnen zu helfen, Ihre Angst zu verlieren. Wir helfen Ihnen mit unseren Behandlungskonzepten, den Gang zum Zahnarzt zu erleichtern oder überhaupt erst zu ermöglichen und Ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten.
Hierfür nehmen wir uns Zeit, um in einem entspannten und vertrauensgewinnenden Gespräch für Sie ein angstloses Behandlungskonzept zu erstellen. Hierfür steht Ihnen auch die Behandlung in VOLLNARKOSE zur Verfügung.
WEITERBILDUNG UND MODERNSTE TECHNIK
Weiterbildung ist für unser Team selbstverständlich. Unser Team wird im eigenen Seminarraum kontinuierlich auf dem Gebiet der Zahnheilkunde weitergebildet. Wir verfügen über modernste Technik und Röntgenapparate.
KERAMIK
Die Keramik-Einlagefüllung zeigt eine perfekte natürliche Ästhetik. Fast „unsichtbar“ kann das Material Ihrer individuellen Zahnfarbe angeglichen werden. Keramik-Inlays sind für viele Defekte im kaudrucktragenden Seitenzahnbereich geeignet.
Sie werden mit einem Spezial-Kunststoffkleber im Zahn befestigt, da sie im Zahnlabor individuell hergestellt werden.
GOLD
Ein Goldguss-Inlay
erfüllt höchste Ansprüche an Sicherheit, Passgenau-igkeit und Mund-Verträglichkeit. Als zahnärztlicher Werkstoff – bis auf seine Farbe – kommt es den Eigenschaften der natürlichen Zähne am nächsten. Die Gold-Einlagefüllung eignet sich für alle Defekte im Seitenzahnbereich.
Sie wird mit einem zahnmedizinischen Zement im vorbereiteten Zahn befestigt.
KUNSTSTOFF (KOMPOSIT)
Wegen der „weicheren“ Materialeigenschaften lassen Kunststoff-Inlays eine geringere Lebensdauer erwarten. Spezialfarben ermöglichen es, Ihnen das Aussehen der natürlichen Zähne zu geben.
KRONEN UND BRÜCKEN
In Zahnfarben verblendete Kronen und Brücken sind Ihren natürlichen Zähnen zum Verwechseln ähnlich. Die Keramikverblendung erfüllt höchste Ansprüche an Ästhetik und Biokompatibilität, an gleichbleibende Zahnfarben und an die Lebensdauer. Keramik ist kaudruckstabil und mit dem Metallgerüst – meist einer hochgoldhaltigen Legierung mit Platinzusatz – verbunden. Die Präparation der zu überkronenden Zähne erfordert höchste Präzision.
VENEERS (KERAMIKSCHALEN)
Defekte Frontzähne mit genügend Zahnschmelz können mit Keramikschalen ihr natürliches Aussehen zurückgewinnen. Auch eine Lücke – zum Beispiel zwischen den mittleren Schneidezähnen – kann durch diese Keramikschalen geschlossen werden.Es wird ein dauerhaftes, perfektes, fehlerfreies Aussehen Ihrer Zähne erzielt.
KIEFERORTHOPÄDIE
Schöne gerade Zähne können sich sehen lassen. Das ist jedoch nicht die einzige Motivation für eine kieferothopädische Behandlung. Zwei Aspekte stehen dabei neben der Ästhetik sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen im Vordergrund: Durch Fehlstellungen können Karies, Zahnfleischerkrankungen des Kauapparates bzw. des Kiefergelenkes enstehen.
Für die Zahnregulierung stehen uns verschiedene Therapieformen zur Verfügung:
1) Herausnehmbare Apparaturen
2) Festsitzende Behandlung
3) Extraktions-Therapie
In netten, informativen Gesprächen werden unsere Kleinen sowie großen Patienten über den Umgang und die Tragezeit mit den kieferorthopädischen Geräten aufgeklärt. Denn: Der Behandlungserfolg hängt nur vom regelmäßigen Tragen ab.
Auch im reifen Alter will man auf Lebensqualität nicht verzichten. Wenn die Zeit viele oder sogar alle Zähne genommen hat, sind Implantate die beste Lösung, um wieder mit fest verankerten Zähnen am Leben teilzunehmen. Mit Genuss beim Essen, mit natürlichem Gesichtsprofil und mit deutlicher Sprache.
Ein Implantat
ist ein kleiner „Pfeiler“ aus körperverträglichem Rein-Titan, das die Zahnwurzel ersetzt. Es wird möglichst schmerzfrei in den Kiefer eingepflanzt und verwächst dort in kurzer Zeit mit dem Kieferknochen. Auf dieser künstlichen Wurzel können wir Zahnärzte dann Kronen, Brücken oder Prothesen befestigen.
Die feste Verbindung hat in vielerlei Hinsicht Vorteile.
So vermitteln Zähne auf Implantaten ein natürlicheres Gefühl als herkömmliche Prothesen. Gesunde Zähne müssen nicht beschliffen werden und als Anker für Zahnersatz dienen.
Auch der leidige Knochenschwund unter fehlenden Zähnen wird vermieden.
OP
Sicherheit ist oberstes Gebot in unserer Praxis.
Deshalb operieren wir bei Narkose nur mit einem erfahrenen Anästhesisten.
ZAHNREINIGUNG
Prophylaxe ist ein Thema, das wir sehr ernst nehmen.
Nicht nur bei unseren Jüngsten, sondern auch bei den Erwachsenen.
Durch sie verhindern wir:
Kinder, Jugendliche
Karies
Gingivitis und Parodontitis (Zahnfleisch-entzündungen)
und dadurch den erfrühten Zahnausfall
Zur Prophylaxe gehört auch
die professionelle Zahn-reinigung. Sie umfasst das Entfernen aller Zahnbeläge einschließlich der gründlichen Politur der Zähne mit professionellen Hilfsmitteln.
FISSUREN-VERSIEGELUNG
Bei Kindern und Jugendlichen weisen die bleibenden Backenzähne Grübchen und Fissuren auf, die durch eine Versiegelung wirkungsvoll gegen Karies geschützt werden können.
BLEACHING - ZAHNAUFHELLUNG
Durch ein spezielles Bleichmittel können verfärbte Zähne wieder aufgehellt werden, wodurch Ihre Zähne wieder ein strahlendes Aussehen erlangen.
ANGST VOR DER ZAHNARZTBEHANDLUNG
Vor der Zahnarztbehandlung haben die meisten Menschen ein allgemeines Unbehagen. Es gibt aber auch - z.B. hervorgerufen durch schmerzhafte Erlebnisse in der Kindheit - wirkliche Panik. Neben leichteren Symptomen wie Unruhe und Schwindel kann die Angst Herzrasen oder einen Kreislaufkollaps auslösen.
Angst vor dem Zahnarzt
zu haben, ist keine Schande und sollte nicht dazu führen, den Zahnarztbesuch immer wieder hinauszuschieben. Neben den direkten Folgen wie schlechten Zähnen oder Mundgeruch können Folgekrankheiten (Herzinfarkt oder Schlaganfall) entstehen.
Im Umgang mit der Zahnarzt-Angst haben wir Erfahrung und beraten Sie umfassend. Es gibt zahlreiche therapeutische Möglichkeiten wie Entspannungstherapien, Akupunktur und Hypnose. Bei sehr großer Angst hilft die Behandlung in Vollnarkose.
BEHANDLUNG IN VOLLNARKOSE
Neben Patientien mit sehr großer Zahnarzt-Phobie ist die Behandlung in Vollnarkose inbesondere für Kinder geeinget.
Wir arbeiten mit dem erfahrenen ANÄSTHESISTEN Martin Kreutzer zusammen, der den genauen Ablauf mit den Patienten vorher bespricht, damit der Besuch beim Zahnarzt wirklich angstfrei erfolgen kann.
DAS LABOR
In unserem praxiseigenen Meister-Labor verwenden wir ausschließlich zertifizierte Marken-produkte der weltweit führenden Hersteller und investieren fortlaufend in
neue Technologien.
UNSER LEISTUNGSSPEKTRUM
DES LABORS:
Kronen, Brücken, Inlays und Onlays
aus den Materialien: Vollkeramik, Metallkeramik, Titan, Galvano,
KUNSTSTOFF
Teil- und Vollprothetik
Kinderklammern / KIEFERORTHOPÄDIE
IMPLANTATE / Supra-Konstruktionen
Fräs- und Geschiebetechnik
Für eine fachlich erstklassige Umsetzung der Arbeiten werden unsere Mitarbeiter durch modernste Lasertechnologie unterstützt.
Der Keramiktechniker fertigt Ihren Zahnersatz nach einer bei Ihnen geprüften genauen Farbabnahme an.
UNSERE ANSCHRIFT
Rostocker Straße 18
40595 Düsseldorf
Viele Personen, die aus Angst jahrelang keine Behandlung oder Vorsorgetermine bei einem Zahnarzt hatten, stellen sich oft die Frage "zu welchem Zahnarzt soll ich gehen". Dahinter steht oftmals die Angst, dass der entsprechende Zahnarzt mit dieser Angst nicht umzugehen weiß oder der Patient Vorwürfe über den Gebisszustand zu hören bekommt. Da die Scham vor einem ersten Zahnarzt-Besuch nach Jahren oftmals sehr groß ist, bieten wir unseren Besuchern Spezialbehandlung an.
Die Narkose
(v. griech. ?a???e?? „erstarren, schlafen“) oder auch Allgemeinanästhesie ist ein medikamentös herbeigeführter, kontrollierter Zustand der Bewusstlosigkeit, dem nach Bedarf Schmerzausschaltung und Muskelerschlaffung beigefügt werden. Die Narkose ermöglicht die Durchführung von besonders schmerzhaften und auch anderweitig nicht vom Patienten tolerierten Prozeduren in der Human- und Veterinärmedizin. Eine wissenschaftliche Beschreibung der Narkose lautet "pharmakologisch induziertes, reversibles Koma" - eine für Laien eher beunruhigende Beschreibung. Die Narkoselehre ist ein Teilgebiet der Anästhesiologie. Sie wird in Deutschland, wie in den meisten Industriestaaten, von speziell weitergebildeten Fachärzten durchgeführt (Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Anästhesist). In den USA und in Schweden werden die meisten Narkosen beispielsweise von Narkoseschwestern verabreicht.
Patient, Eingriff und Anästhesist
Die Durchführung einer Narkose ist bei verschiedenen medizinischen Eingriffen vorteilhaft:
Narkosen ermöglichen erst bestimmte medizinische Eingriffe. So sind schon mittlere Eingriffe in der Bauchhöhle kaum durchführbar ohne völlige Muskelerschlaffung - ein Zustand, der sich nur unter Narkose oder rückenmarksnaher Regionalanästhesie realisieren lässt.
Narkosen reduzieren das Risiko chirurgischer Eingriffe. Zur Frage nach dem Narkoserisiko gehört die Kenntnis, wie die Narkose ihrerseits das Risiko einer Behandlungsmaßnahme vermindert. Im Rahmen operativer Eingriffe müssen die Folgen des sog. Operationstraumas vom Anästhesisten behandelt werden. Aber auch schon durch Stressvermeidung kann die Narkose langfristige Gefährdungen des Patienten unterbinden. So führen beispielsweise stressbedingte Schädigungen atherosklerotischer Plaques durch Blutdruckanstiege auch Monate bis Jahre später zu Infarkten, Embolien und Schlaganfällen. Derartige desaströse Folgen einer OP können durch Narkose vermieden werden.
Was tut der Patient?
Wie alle medizinischen Prozesse erfordert die Narkose nicht nur vom Arzt, sondern auch vom Patienten aktives Vorgehen.
Der Patient arbeitet mit dem Narkosearzt (Anästhesist) gemeinsam für seine Sicherheit. Besonders bei ambulanten Eingriffen in Narkose ist das medizinische Team auf die Kooperation des Patienten angewiesen.
Die Vorgehensweise muss in jedem Fall mit dem Anästhesisten abgesprochen werden.
Um den sicheren Verlauf von Narkosen bei planbaren Operationen zu gewährleisten, ist auf einen leeren Magen zu achten, um Aspirationen (das Eindringen von Mageninhalt in die Atemwege) zu vermeiden (siehe unten im Abschnitt Komplikationen). Sollte die Magenentleerung nicht durch besondere Erkrankungen gestört sein oder sprechen nicht andere Gründe dagegen, kann heute folgendes Vorgehen (für Erwachsene) empfohlen werden:
Nach modernen Richtlinien ist es erlaubt, 6 Stunden vor Operationen eine Kleinigkeit zu essen (z. B. eine Scheibe Weißbrot).
Bis zu 2 Stunden vor der Narkose können geringe Mengen (150-200 ml) einer klaren Flüssigkeit eingenommen werden. Dazu gehören z. B. klarer Apfelsaft oder Früchtetee, der etwas gezuckert sein sollte. Auf keinen Fall dürfen in diesem Zeitraum trübe Getränke oder gar Milch eingenommen werden. Auch die Industrie stellt geeignete Produkte (z.B. Präparat "PreOP" der Fa. Nutrica) zur Verfügung.
Rauchen und auch Kaugummikauen sind zu vermeiden, da dadurch die Magensäureproduktion angeregt wird. Das bedeutet: nach einer Zigarette gilt der Magen nicht mehr als leer.
Die derzeitigen Empfehlungen über die Einnahme von Arzneimitteln im Zusammenhang mit Operation und Narkose sind komplex. In diesem Zusammenhang sind Medikamentenwirkung, Begleiterkrankungen und die Art von Operation und Narkose zu bedenken. Die Vorgehensweise muss deshalb mit dem Anästhesisten abgestimmt werden.
Was tut der Anästhesist?
Der Anästhesist versetzt den Patienten durch Dämpfung oder Unterdrückung von Bewusstsein und Schmerzempfindung in einen Zustand, in dem höchst traumatische Prozeduren ohne Schaden toleriert werden können (siehe Abschnitt Ziele).
Die natürliche Atmung ist dabei sowohl durch den Eingriff aber oft auch durch die Narkose selbst beeinträchtigt. Der Anästhesist hat somit für eine ausreichende Atmung (d. h. Sauerstoffversorgung) des Patienten zu sorgen. So muss er ständig die Atmung des betäubten Patienten überwachen, die Atemwege offenhalten (siehe Abschnitt Sicherung der Atemwege) und ggf. für Beatmung sorgen.
Narkosegerät mit ÜberwachungFür die Durchführung der Narkose benötigt der Anästhesist technische Hilfsmittel. Mit einem Narkosegerät (Abb.) kann er den Patienten beatmen und neben Sauerstoff auch gasförmige und verdampfbare Narkosemittel (siehe Abschnitt Narkotika) zuführen. Injizierbare Narkosemittel werden oft mit speziellen programmierbaren Spritzenpumpen verabreicht.
Es ist Aufgabe des Anästhesisten, durch permanente Überwachung Zustandsänderungen und Normabweichungen des Patienten zu erfassen, die sich oft durch die eigentliche Behandlung (zum Beispiel Blutverlust durch eine Operation) ergeben. Es gibt dazu ein umfangreiches Programm an Überwachungsmaßnahmen (siehe Abschnitt Überwachungsmaßnahmen).
Der Anästhesist interpretiert die Beobachtungen und Messergebnisse und verfügt im Notfall über geeignete Maßnahmen, um aufgetretene Störungen im Zustand des Patienten zu korrigieren (beispielsweise durch Bluttransfusion).
Eine Narkose umfasst also:
Narkosedurchführung
Sicherstellung der Atmungsfunktion
Überwachung des Patienten
Therapie von Störungen
Operationen werden heute in Teamarbeit durchgeführt. Während sich die Arbeit des Operateurs auf die Durchführung des Eingriffes konzentriert, sind für die Narkose und lebenserhaltende Maßnahmen der Anästhesist und der Anästhesiepfleger zuständig.
Vor jeder Anästhesie ist eine Untersuchung des Patienten durch den Anästhesisten erforderlich. Danach wird der Patient über Art und Risiko des vorgeschlagenen Anästhesieverfahrens aufgeklärt. Stehen unterschiedliche Verfahren (z. B. Narkose oder Regionalanästhesie) zur Wahl, so ist der Wunsch des Patienten zu berücksichtigen. Anschliessend leistet der Patient seine schriftliche Einwilligung in das Verfahren. Die Patientenaufklärung muss bei stationären Wahleingriffen spätestens am Vorabend der geplanten Operation erfolgen. Bei ambulanter Narkosedurchführung ist hingegen die Aufklärung am Tag des Eingriffes erlaubt.
Ein Implantologe ist ein spezialisierter Zahnarzt, Oral- oder Kieferchirurg, welcher auf das Setzen von Zahnimplantaten spezialisiert ist. Der Begriff Implantologe ist nicht geschützt. Mit der Approbation erwirbt jeder Zahnarzt die Erlaubnis, Zahnimplantate
zu setzen. Zu Beginn der zahnärztlichen Implantologie wurde von den Universitätskliniken und Kieferchirurgen implantiert. Heute implantiert ein Großteil der Zahnärzte oder arbeitet interdisziplinär eng mit einem Kieferchirurgen zusammen. Es gibt verschiedene zum Teil kommerzielle Fachgesellschaften, die Fortbildungen bescheinigen. Diese führen auch Listen ihrer Mitglieder.
Zahnaufhellung
Bleaching
Zahnaufhellung, im Werbejargon auch "Zähne bleichen" oder "Bleaching" genannt, dient dazu, einzelnen Zähnen oder allen Zähnen eines Zahnbogens eine hellere Zahnfarbe zu geben.
Da der Wunsch nach "weißen" Zähnen uralt ist, hat es auch in den wohlhabenden Schichten seit Jahrhunderten Versuche gegeben, Zähne aufzuhellen. Dabei wurden bis in die Gegenwart oft Mittel eingesetzt, die ohne Wirkung blieben, die Zähne schädigten oder wenig praktikabel waren (Urin von Mensch und Tier, Säuren, verschiedene andere Chemikalien). Heute ist man in der Lage, Zähne wirkungsvoll, praktikabel und substanzschonend aufzuhellen. Die meisten Studien zeigen, dass bei sachgemäßer Anwendung und ph-neutralen Präparaten keine Zahnschäden zu befürchten sind.
Inhaltsverzeichnis
1 Gründe für Zahnaufhellung
2 Zahnverfärbungen
3 Bleichmittel
4 Wie lange hält eine Zahnaufhellung vor? Gibt es Nebenwirkungen?
5 Zahnaufhellung beim Zahnarzt oder in Selbstbehandlung? Kosten und Risiken
6 Unterschiedliche Wirkung des Bleichmittels
7 Kosten der Zahnaufhellung
8 Literatur
9 Links
Gründe für Zahnaufhellung
Wie bei bei den meisten kosmetischen Eingriffen, ist bei den Patienten ein mangelndes Selbstwertgefühl und das Gefühl, nicht dem heutigen Schöhnheitsideal zu entsprechen, ausschlaggebend. Selten ist eine medizinische Notwendigkeit gegeben.
Zahnverfärbungen
Zahnverfärbungen können durch äußere Beläge oder innere Verfärbungen hervorgerufen sein. Daher muß vor einer Zahnaufhellung eine professionelle Zahnreinigung (PZR) durchgeführt werden.
Bleichmittel
Zur inneren Zahnaufhellung kommen anschließend i. d. R. Präparate zum Einsatz, welche Wasserstoffperoxid (H2O2) (z.B. Carbamidperoxid) enthalten. Sie können in den Zahn eindringen und dort Sauerstoff-Radikale abspalten. Diese sind in der Lage, Farbstoffe im Zahn chemisch so zu verändern, dass sie nicht mehr verfärbend wirken. Zahnaufhellungsmittel sollten grundsätzlich einen neutralen pH-Wert haben, damit sie die Zähne nicht aufrauen und so einer erneuten Verfärbung keinen Vorschub leisten.
Verschiedene Methoden kommen zur Anwendung:
Das Aufhellen mit individuell gefertigten Schienen:
Hierbei wird für den Patienten - nach Abformung der Zähne und Modellherstellung - durch die Zahnarztpraxis bzw. dessen Labor eine passgenaue Kunststoffschiene tiefgezogen und ausgeschnitten, welche die Zähne überdeckt. Zur Zahnaufhellung wird diese Schiene mit peroxidhaltigem, steifem Aufhellungsgel beschickt. Je nach Konzentration trägt der Patient diese Schienen nun zwischen einer und acht Stunden. Meist genügen zur Aufhellung ca. 5-7 Behandlungen.
Das Aufhellen durch direktes Auftragen:
Hierbei werden höher konzentrierte Präparate eingesetzt. Daher geschieht diese Behandlung auf dem Patientenstuhl des Zahnarztes, und das Zahnfleisch muss zuvor geschützt (abgedeckt) werden. Das Aufhellungsmittel wird vom Zahnarzt direkt auf die aufzuhellenden Zähne gebracht und wirkt dort ein. Mitunter wird durch eine Lichtbestrahlung versucht, die Wirkung zu intensivieren. Nach 15-30 Minuten wird das Gel entfernt. Ist die Aufhellung noch nicht ausreichend, kann das Verfahren wiederholt werden.
Das Aufhellen durch Einlagen im Zahn:
Ist ein einzelner, devitaler ("toter") Zahn aufzuhellen, so kann dies auch mit einer Einlage im Zahn geschehen. Die Krone des Zahnes wird dazu geöffnet (durch die vorangegangene Wurzelkanalbehandlung ist diese ja bereits aufgebohrt worden) und ein geeignetes Mittel wird in die Höhle eingebracht, die früher das Zahnmark (die Pulpa) ausgefüllt hat. Der Zahn wird wieder provisorisch verschlossen und das Aufhellungsmittel für einen oder mehrere Tage im Zahn belassen.
Die Methode 1 ist vor allem angezeigt, wenn der gesamte Zahnbogen aufgehellt werden soll.
Die Methode 2 wird meist gewählt, wenn es um die Aufhellung einzelner, vor allem vitaler (lebender) Zähne geht, bzw. wenn es sehr schnell gehen soll.
Die Methode 3 kommt bei einzelnen devitalen (toten) Zähnen in Frage.
Wie lange hält eine Zahnaufhellung vor? Gibt es Nebenwirkungen?
Für alle marktüblichen Methoden gilt: Die Aufhellung der Zähne hält nicht ewig. Allerdings ist die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses oft wesentlich von der Qualität der Mundhygiene bzw. von der regelmäßigen professionellen Entfernung von Zahnbelägen abhängig. Sollten nach einem oder mehreren Jahren die Zähne wieder etwas "nachdunkeln", sind "Auffrischungsbehandlungen" möglich.
Frisch behandelte Zähne können empfindlich gegen Süßes und Saures und temperaturempfindlich sein. Diese Erscheinungen sind jedoch meist nur temporär und klingen in einigen Tagen nach der Behandlung ab.
Haben die verwendeten Zahnaufhellungsmittel einen niedrigen pH-Wert (d. h. sie sind sauer), können die Zahnsubstanzen beim Bleaching angegriffen und aufgeraut, evtl. auch brüchiger werden. Daher sollte man stets darauf achten, dass nur Zahnaufhellungsmaterialien im pH-neutralen Bereich angewendet werden.
Zahnaufhellung beim Zahnarzt oder in Selbstbehandlung? Kosten und Risiken
Neben diesem so genannten professionellen "Office-Bleaching" kommen heute immer mehr Präparate in den freien Handel, die vom Patienten selbst gekauft und angewendet werden können.
Die frei verkäuflichen Zahnaufhellungsmittel sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Leider sind darunter auch Mittel, die den Zähnen schaden oder nur zu einer unzureichenden oder ungleichmäßigen Aufhellung führen. Das gewünschte Ergebnis ist damit unsicher, denn das Bleichgel, das in der Arztpraxis verwendet wird, ist höher konzentriert als jene Pasten, die es im Supermarkt oder in Apotheken gibt. Aufklebbare Bleichstreifen wirken ebenfalls nur gering und sehr ungezielt. Preiswerte vorgefertigte Schienen sind zu ungenau, führen zu unterschiedlichen Aufhellungen und es kann zu Zahnfleischreizungen kommen. Mit Vorsicht zu genießen ist das Bleaching in Shops. Hier arbeiten keine Zahnärzte, sondern weitergebildete Helferinnen. Diese haben in der Regel keine medizinische bzw. zahnmedizinische Ausbildung.
Bei einer geplanten Selbstbehandlung gilt Folgendes:
Zahnverfärbungen können viele verschiedene Ursachen haben (z. B. Folge von Unfällen, Karies, Absterben des Zahnmarks usw.). Vor einer Zahnaufhellung muss oft erst eine Ursachen-Behandlung durch den Zahnarzt stehen.
Unterschiedliche Wirkung des Bleichmittels
Zahnfüllungen sowie Verblendungen von Kronen und Brücken werden durch Zahnaufhellung nicht verändert. Daher kann es sein, dass diese im sichtbaren Bereich nach der Zahnaufhellung ausgetauscht werden müssen. Der Zahnarzt kann den Patienten hierüber aufklären.
Kosten der Zahnaufhellung
Die Kosten für die Zahnaufhellung werden nicht von den Krankenkassen übernommen, da es sich um kosmetische und nicht um medizinisch notwendige Maßnahmen handelt. Wer beim Zahnarzt bleichen möchte, sollte sich die Kosten vorher errechnen lassen und auch nach verschiedenen Methoden fragen. Wird mit individuellen tiefgezogenen Schienen behandelt, berechnen die deutschen Zahnärzte 2004 im Schnitt für beide Kiefer zwischen 300 und 500 Euro. Diese Schienen können für einen längeren Zeitraum wiederverwendet werden. Das Bleichgel kann dann nachgekauft werden. Die Preise für das Bleichen einzelner Zähne variieren zwischen 70 und 200 Euro. Mehr Infos unter http://www.skysmile.com.
Parodontitis
Die Parodontitis (griechisches Kunstwort pa??d??t?t?da; umgangssprachlich, aber inkorrekt auch Parodontose oder - falsch - Paradontose bzw. Paradontitis) ist ein entzündlicher Krankheitsprozess, der sich in dem Verlust des Zahnhalteapparates zeigt, d.h. des Zahnfleischs und des Knochens, der den Zahn verankert.
Die Parodontose
hingegen bezeichnet einen nicht-entzündlichen Schwund des Zahnbettes ohne vertiefte Zahnfleischtaschen und ohne Blutungsneigung des Zahnfleisches, wie es ihn so sehr selten gibt. Der Begriff wird also meist falsch verwendet. Der Rückgang des Zahnhalteapparates ist nahezu immer mit einer Entzündung verbunden. Kofaktoren sind hier zum Beispiel eine Überbelastung z.B. durch Bruxismus oder in neuerer Zeit durch ungünstig lokalisierte Piercings der Lippe oder des Lippenbändchens.
Der 1921 von Weski eingeführte Begriff "Parodontose" war ursprünglich als Sammelbegriff für sämtliche Erkrankungen (entzündlich und nicht-entzündlich) des Zahnbettes gedacht. Seit etwa Mitte des 20. Jahrhunderts gilt jedoch die oben erwähnte Unterscheidung.
Die Begriffsverwirrung in der Bevölkerung rührt hauptsächlich von TV-Zahnpasta-Reklame aus den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts her, in welcher der Begriff "Parodontose" für die marginale Parodontitis verwendet wurde.
Man unterscheidet in eine apikale (von der Wurzelspitze ausgehende) und eine marginale (vom Zahnfleischsaum ausgehende) Parodontitis. Ursache für die apikale Parodontitis ist ein marktoter Zahn, die Therapie besteht in einer Wurzelkanalbehandlung, einer Wurzelspitzenamputation oder dem Entfernen des Zahnes.
Im weiteren soll hier nur von der marginalen Parodontitis die Rede sein:
Zahnfleischbluten
ZahnfleischentzündungDie marginale Parodontitis wurde früher als Folgeerkrankung der Gingivitis (Zahnfleischentzündung) angesehen. Hauptunterscheidungsmerkmal ist der bei der Parodontitis vorhandene, röntgenologisch nachweisbare Knochenabbau, während die vertieften Zahnfleischtaschen bei der Gingivitis durch die entzündliche Schwellung der Gingiva zustande kommen. Der Übergang von der Gingivitis zur Parodontitis ist nicht zwangsläufig und vom Vorhandensein einer ererbten oder erworbenen Prädisposistion des Immunsystems abhängig, bei der körpereigene Abwehrzellen auf Bakterienbruchstücke überschießend reagieren und so gleichzeitig den die Zahnwurzel umgebenden Knochen zerstören. Die marginale Parodontitis kann schmerzhaft sein, verläuft aber zunächst vom Betroffenen eher unbemerkt. Im Verlauf der Erkrankung können als Symptome Zahnfleischbluten, Mundgeruch (Halitose), Rückgang des Zahnfleischs, Eiterbildung am Zahnfleisch, Zahnlockerung und im Endstadium Zahnverlust auftreten.
Risikofaktoren für die Parodontitis sind:
Plaque
Zahnstein
das Vorhandensein bestimmter Bakterien bzw. ein Lebenspartner mit bestehender Parodontitis (Ansteckung!)
überschießende Reaktionen des eigenen Immunsystems
offene Zahnkaries
Tabakkonsum. Raucher haben verglichen mit Nichtrauchern ein 4- bis 6-fach erhöhtes Risiko, eine Parodontitis zu entwickeln.
Mundatmung
Diabetes mellitus
genetische Prädisposition
Die Therapie besteht heute darin, den Entzündungszustand des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates zu beseitigen und Plaque und Zahnstein, sowie entzündungsfördernde Faktoren zu beseitigen. Da aber die Parodontitis ein Ausdruck eines erfolgreichen bakteriellen Angriffs gegen die einst intakte Grenze Zahn - Zahnfleisch ist, ist klar, dass auch nach erfolgreicher Beseitigung dieser Entzündung die Gefahr des Rückfalls fortbesteht. Besonders die vierteljährliche professionelle Zahnreinigung bietet unterstützend die Chance, per verbesserter Abwehr des bakteriellen Angriffs zu einem Dauererfolg der Therapie zu führen.
Parodontitis
wird durch das Vorhandensein bestimmter Bakterienarten (insbesondere Actinobacillus actinomycetemcomitans, Porphyromonas gingivalis, Treponema denticola und Tannerella forsythensis(Bacteroides forsythus)) und durch mangelhafte Zahnpflege begünstigt. Früher spielte auch Vitaminmangel eine größere Rolle (Skorbut).
Parodontitis ist ein Risikofaktor für medizinische Probleme. So gilt ein Zusammenhang zwischen parodontalen Erkrankungen und einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Herzinfarkten oder von Frühgeburten und auch von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises als wissenschaftlich gesichert.
Parodontitis ist eine "Volkskrankheit", fast jeder ist im Laufe seines Lebens irgendwann mehr oder weniger stark betroffen. Bei den über 40-jährigen gehen mehr Zähne durch Parodontitis verloren als durch Karies.
Zahnfleisch
Das Zahnfleisch (lat. Gingiva) ist der epitheliale Bestandteil des Zahnhalteapparates. Es besteht histologisch aus einem mehrschichtigen Plattenepithel, das nur wenige Hornschichten aufweist. Da eine Subkutis fehlt, ist das Zahnfleisch nicht verschieblich.
Die Furche zwischen Zahn und Zahnfleisch heißt Sulcus gingivalis ("Zahnfleischfurche"). Bei gesunden parodontalen Verhältnissen beträgt die Sondierungstiefe ungefähr 2 mm. Das dieser Furche zugewandte Epithel heißt inneres Saumepithel. Dieses wird in das frei am Zahn gleitende Sulkusepithel und das durch Hemidesmosomen mit dem Wurzelzement verbundene Haftepithel unterteilt.
Das dreiecksförmige Zahnfleisch zwischen den Zähnen wird als "Interdentalpapille" (Papilla interdentalis) bezeichnet.
Eine regelmäßige Reinigung des Sulcus von bakteriellen Belägen und Speiseresten ist notwendig, um einer Zahnfleischentzündung
(Gingivitis) vorzubeugen, die sich schnell unbemerkt in eine Parodontitis entwickeln kann. Erweiterungen der Zahnfleischfurche werden als Zahnfleischtasche bezeichnet.
Angstpatienten
Für viele Menschen ist der Zahnarztbesuch eine Horrorvision. Mindestens jeder fünfte Erwachsene – das betrifft Männer wie Frauen gleichermaßen – gehören jedoch zu den so genannten Angstpatienten.
Dabei unterscheidet man Zahnbehandlungsangst von Zahnbehandlungsphobie. Die Zahnbehandlungsangst ist ein starkes, aber nicht krankhaftes Gefühl, das bei einer vermeintlichen oder tatsächlichen Bedrohung im Zusammenhang mit einer Zahnbehandlung auftritt. Es kann sich psychisch und körperlich äußern.
Die Grenze zwischen Angst und Phobie verläuft fließend. Die Phobie zeichnet sich dadurch aus, dass der Patient einen notwendigen Zahnarztbesuch vollkommen vermeidet. Die entwickelte Angst steht in keiner Relation mehr zu dem, was ihn tatsächlich im Behandlungszimmer erwartet. Und auch Erlebnisse, die nur entfernt an einen Zahnarztbesuch erinnern, lösen heftige Angst aus (zum Beispiel spezielle Geräusche oder der Anblick von Bohrern).
Wie entsteht eine Phobie?
Die häufigste Ursache für sehr große Angst vor dem Zahnarzt sind traumatische Erlebnisse bei früheren Zahnarztbesuchen.
Viele Patienten sind unsicher, weil sie nicht wissen, ob und wie stark sie Schmerzen ertragen müssen. Das führt zu einer Erwartungsangst. Sie ist ganz unabhängig davon, ob es wahrscheinlich ist, dass dieses Mal Schmerzen zu erwarten sind.
Die Theorie des Modelllernens besagt, dass nicht nur eigene schmerzhafte Zahnbehandlungen in der Vergangenheit Angst auslösen, sondern auch Erzählungen über schreckliche Zahnarztbesuche von anderen Patienten.
Auch der Verlust der Selbstkontrolle und das Ausgeliefertsein während der Behandlung kann Angstgefühle auslösen.
Diagnose von Zahnbehandlungsangst
Die Diagnose umfasst die Beobachtung aller drei biologischen Ebenen der Angst:
1. Körperliche Reaktionen
2. Verhalten
3. Psychische Prozesse
Wichtigste Voraussetzung bei der Befragung und Untersuchung des Patienten ist, dass der Arzt die Angst ernst nimmt. Ist das der Fall, bringt ein sorgfältiges Gespräch oft die entscheidenden Informationen für die Diagnose.
Behandlung
1. Anxiolytische (angstmindernde) Verfahren:
Medikamente
Bei der Prämedikation werden Medikamente im Vorfeld eingenommen. Bei der Sedierung wird der Patient während des Eingriffs ruhig gestellt.
Psychotherapeutische Intervention
Der Patient wird im Vorfeld behandelt, um eine grundsätzliche Verminderung der Zahnbehandlungsangst zu erreichen.
Hypnose
Mit Hilfe der Hypnose versucht der Arzt Beschwerden oder Ängste durch Entspannung oder Trance zu „beeinflussen“ und zu vertreiben. Allerdings sind manche Menschen schwer hypnotisierbar.
2. Schmerzreduzierende Verfahren:
Medikamente
Mit Lokalanästhesie wird der Patient teilweise schmerzunempfindlich gemacht. Er ist dabei bei vollem Bewusstsein. Bei der Analgosedierung wird der Patient in einen kurzen Tiefschlaf versetzt und ist in dieser Zeit ohne Bewusstsein.
TENS
Bei der Transkutanen Elektrischen Nervenstimulation wird das Gehirn durch elektrische Reize „irritiert“. Die Muskeln sollen entspannen, und Schmerzen werden weniger stark wahrgenommen.
Akupunktur
Durch professionelles Setzen von Nadeln kann der Schmerz gelindert werden und bestenfalls sogar der Schmerzkreislauf unterbrochen werden.
Kosten
Die meisten dieser Behandlungsmethoden werden weder von den gesetzlichen noch von den privaten Krankenkassen übernommen. Daher empfiehlt es sich, im Vorfeld einen Heil- und Kostenplan erstellen zu lassen. Eine Hypnosebehandlung kostet zum Beispiel um die 150 Euro.